Suor Angelica

Oper von Giacomo Puccini – Aufführung am 19. und 21. Oktober 2018

Italienisch mit deutschen Untertiteln

Die dramatische Oper spielt in einem italienischen Kloster gegen Ende des 17.Jahrhundert. Die verwaiste Angelika wurde unehelich schwanger und von ihrer Tante (der Fürstin) in ein Kloster verbannt. In der Abgeschiedenheit des Kosters quält sie die Frage, wie es ihrem Kind wohl geht. Viele Jahre hat sie nichts mehr von ihrer Familie gehört. Als die Fürstin schließlich wegen Erbangelegenheiten das Kloster aufsucht, wird Suor Angelica ohne Bedauern der Tod ihres Kindes mitgeteilt. Sie ringt mit ihrem Schicksal, ihr Kind war gestorben ohne je die Fürsorge der Mutter gespürt zu haben (Arie Senza mamma).  In ihrer Verzweiflung sehnt sie sich nach dem Tod und kocht sich einen giftigen Trank. Als sie das Gift getrunken hat wird ihr die Sündhaftigkeit ihrer Tat bewusst und sie bittet die Mutter Gottes um Vergebung. Der Himmel verzeiht ihr diese Sünde noch im Sterben. Ihr erscheint in ihrer Vision unter Sanctus und Benedictus einer Engelsschar die Mutter Gottes, die ihr das Kind bringt und sie im Tode mit ihrem Kind vereint.

Suor Angelica (Schwester Angelika) ist Teil des Opern-Triptychons „Il trittico“ und wurde als reine Frauenoper konzipiert. Sie war Puccini unter den drei Einaktern die liebste. Die Dramaturgie und ausschließlich weiblichen Stimmen haben Puccini jedoch viel Kritik eingebracht, dabei präsentierte er sich musikalisch auf der Höhe seines Könnens.

                                                Suor Angelica 2012